Auch die Sims-Welt verändert sich. Die neue Lebenssimulation Sims3 bietet einige grafische und spieltechnische Neuerungen. So können sich Arbeitslose nur noch schwer eine Reinigungskraft leisten.

Arbeitslosenparadies Sims2

Arbeitslos und trotzdem bourgeois! Das war bei Sims2 noch ein wenig leichter möglich als bei Sims3. Im neuen Teil der Lebenssimulation haben sich die Preise für Reinigungskräfte erheblich verteuert.

In Sims2 konnte man sich noch etwas bürgerlicher auf seine bevorstehende Karriere vorbereiten. Die jungen Erwachsenen mussten keine Zeit mit der Reinigung ihrer Wannen und Herde verlieren. Und auch die alten Zeitungen wurden fast jeden Morgen von der Putzfrau oder dem Putzmann recycelt.
Währenddessen hatten die arbeitslosen Sims alle Zeit der Welt, um sich stärker auf das Erlernen von Fähigkeiten, ihre körperlichen wie geistigen Bedürfnisse und die Erfüllung ihrer Wünsche zu konzentrieren. So einen Haushalt in Schuss halten hält schon auf.

Sims3: do it yourself

Im alten Teil konnten Langzeitarbeitslose, hauptberufliche Künstler oder ewige Studenten die Kosten für die Reinigungskraft noch aus der Portokasse zahlen. Zumindest wenn sie über eine ständig gute Laune in Verbindung mit einem Geldbaum verfügten. Dann waren mehrere Ernten pro Tag möglich, die jeweils 40 Simoleons brachten.
In Sims3 kostet die Reinigungskraft deutlich mehr. Wer seine Schäfchen noch nicht im Trockenen hat, sollte sich diesen Schritt zumindest gut überlegen. Es ergibt nur wenig Sinn, täglich die Hälfte oder einen noch höheren Anteil seines Einkommens für eine Reinigung auszugeben, die in zwei Stunden selbst erledigt ist.

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