Im vorletzten Teil der Serie über Games in der virtuellen Realität werden einige Titel skizziert, die im Cyberspace potenzierte Spielfreude erzeugen könnten.

Virtuelle Spiele der Zukunft

In den vorhergehenden Artikel wurde eine Art Gaming-Cyberspace erschaffen, in dem die Spiele, ganz besonders die Rollenspiele der Zukunft stattfinden könnten. So manches Genre würde auf einer Cybermaskenplattform regelrecht aufblühen, egal ob es die Fußballsimulation mit Karrieremodus, das Fantasy-Rollenspiel oder der Egoshooter ist.

Hier einige konstruierte Spiele der Zukunft, wie wir sie eines Tages hoffentlich in den Warenkorb legen dürfen:

Verstecken und Weglaufen

Wer kennt nicht den Traum, von etwas extrem Bedrohlichen verfolgt zu werden. Und genau das erlebt man hier in allen möglichen Situationen mit Cybermaske.
In diesem Game ist man kein Superheld, sondern ein ganz normaler Mensch, der aus seinem friedlichen Alltag gerissen wird. Man hat keine Chance, irgendwie zurückzuschlagen, sondern muss eine Situation meistern, die man auch im echten Leben gerade noch schaffen könnte.
Verfolgungsjagd-Modi:

  • Bösartige Agenten, die plötzlich in der U-Bahn auftauchen und nach einem suchen.
  • Eine überraschende Ausbruchsmöglichkeit als Insasse eines Drittweltgefängnisses.
  • Die Flucht vor langsamen, doch zahlreichen Zombies, die aus einem Friedhof kommen.
  • Flucht vor einem Hooliganmob durch enge Gassen, weil man das falsche Trikot trägt.

Mafia USA

Man wächst als jüngstes Kind einer armen Bauersfamilie in Taormina, Sizilien auf. Gemeinsam mit einem der Brüder beschließt man, den armen Verhältnissen zu entfliehen und das Glück in der Hauptstadt der Insel zu versuchen. Nach den ersten Erfahrungen im Brandlegen, Erpressen und Verprügeln steigt man gemeinsam mit seinem Bruder in der Hierarchie der sizilianischen Mafia um 1920 auf.
Wie in einem Rollenspiel der Gegenwart kann man sich entscheiden, ob man flinker mit der Pistole, zielsicherer mit dem Schrotgewehr oder einfach robuster sein möchte, was Ausdauer und Lebensenergie betrifft.

Der Aufstieg der eigenen Familie in der lokalen Mafia löst nicht nur Furcht und Respekt aus, sondern Neid und hinterhältige Intrigen. So ist man schließlich gezwungen, Sizilien noch vor 1925 zu verlassen und einem Bruchteil des alten Vermögens sein Glück in New York zu versuchen. Dort landet man gemeinsam mit seiner Familie und einem ganzen Schiff anderer Migranten in den Vereinigten Staaten, dem Land der unendlichen Freiheit.

Von hier aus stehen nahezu unendliche Handlungsvarianten zur Verfügung. Man kann seine Familie im Einklang mit anderen Familien führen und sich zum Capo dei Capi wählen lassen, oder auf eine brutale Alleinherrschaft abzielen.
Man könnte schnellstmöglich die brutalere Unterwelt verlassen und legalere Wege einschlagen, im Bau, der Müllabfuhr, im Gewerkschaftsbereich, als Schrotthändler, Kasinobesitzer und an der Börse. Oder man steht zu seiner Natur als Unterweltboss und betreibt weiterhin Schnapsbrennereien, Bordelle und Opiumhöhlen und raubt so ziemlich alles aus, was nicht ausreichend bewacht wird. Und was ausreichend ist, definiert man selbst.

Im vierten und letzten Teil der Cyberspace Reihe von Games-Blogger werden zwei weitere Spiele skizziert, die spirituelle Aspekte beleuchten.

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