Der Traum von einem möglichst plastischen und realen Cyberspace könnte durch mehr oder weniger klassische 3D-Brillen vielleicht ein wenig beschleunigt werden – auch im Gamingbereich.

Die Geschichte der 3D Brille

Wer erinnert sich nicht gerne an die 3D-Filme der Rummelplätze. Mithilfe einer Brille betrat der Zuschauer eine Welt der Achterbahnfahrten, Stunts und optischer Effekte.

In den 80er Jahren bildete Bravo Bilder für 3D-Brillen ab. Auch im Fernsehen liefen in den Achtzigern und Neunzigern gelegentlich Sendungen, die mithilfe einer solchen Brille plastischer wahrgenommen werden konnten. Als richtiges Massenprodukt haben sich diese Brillen aber auch nach 2000 leider nie etabliert.

3D heute

Nun ist die Entwicklung der Unterhaltungstechnologie in der Zwischenzeit nicht stillgestanden. Es gab Fortschritte bei der Auflösung von Computerspielen – HD-Gaming – und in der Übertragung von Daten – High Speed DSL. Möglicherweise wird in nicht zu weiter entfernter Zukunft ein Punkt erreicht, in dem richtiggehende 3D Games und auch 3D Filme massenweise Einzug in die Wohnzimmer finden.

Das Cyberspace wartet …

Gerade im Gamingbereich könnte eine 3D-Brille, die vermutlich wie eine Cyberspacebrille aussehen wird, Wunder vollbringen. Man stelle sich die gegenwärtigen grafischen Fortschritte bei Games vor, addiere noch zu erfindende Effekte darauf und bilde alles dreidimensional vor sich ab.

Plötzlich bestaunt man die Spiegelungen im See oder die glänzende Rüstung so, als ob man mittendrin wäre. Ein Kopfball in einem der Fußballspiele zum Beispiel würde wegen der Ball-Augen-Nähe ein ganz neues Spielgefühl erzeugen. Das Gleiche gilt für einen erhaltenen Faustschlag oder einen Streifschuss.


Ob und wie sich die 3D Brille eines Tages in das Gaming integrieren wird, bleibt noch gespannt abzuwarten. Es wäre aber ein Wunder, wenn dieser dreidimensionale Wahrnehmungseffekt nicht irgendwann und irgendwie genutzt wird.


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